Hilfreiche Tipps
Die erfolgreichste Vorgehensweise bei Blasenschwäche ist die Methode kleiner Schritte. Aktivitäten, die auf dem ersten Blick nichts mit dem Problem an sich zu tun haben, können helfen Inkontinenz wieder in Griff zu bekommen. Besonders wichtig ist eine positive Einstellung und der Wille das eigene Leben zu verändern.
Folgende Punkte können ein guter Anfang sein
| Trinken Sie richtige Mengen an Flüssigkeiten |
|
Denken Sie daran:
Achtung: Einige Kräuterteesorten wie z.B. Brennnesseltee wirken harntreibend. Ähnliche Wirkung haben auch einige Früchten, z.B. Wassermelone und Kirschen.
Was soll man machen, um Harn nicht zu lassen? Der erste Gedanke, der vielen Menschen in den Sinn kommt ist: Einfach weniger trinken. Leider ist dies eine sehr ungünstige Lösung für den Körper, die zudem einen unerwünschten Einfluss auf die Harninkontinenz nehmen kann. Kleinere Mengen an aufgenommenen Flüssigkeiten mindern tatsächlich die Urinausscheidung (Diurese). Es kommt jedoch gleichzeitig zur Minderung des Funktionsvolumens der Harnblase. Das bedeutet, dass der Drang auf die Blase viel schneller spürbar wird, selbst bei niedriger Auffüllung.
Erste Symptome der Entwässerung sind:
Fortschreitende Entwässerung erkennen Sie sonst durch folgende Symptome: Kraftverlust und psychomotorische Störungen. Steigende Entwässerung des Körpers ist gesundheitsschädlich! |
| Achten Sie auf gesunde Ernährung und geregeltes Verdauungsprozess | ||||
|
Richtige Ernährung, die dem Körper unentbehrliche Nährstoffe liefert, garantiert gutes Wohlbefinden und hilft Verdauungsprobleme zu vermeiden. Häufige Verstopfungen, die durch falsche Diät hervorgerufen werden, können zur übermäßigen Ausdehnung des Endabschnitts des Verdauungstrakts führen. Die verbleibenden Stuhlmassen drücken auf die Harnblase und vermindern somit ihr Volumen. Ferner kann der Druck auf die Harnröhre zu Schwierigkeiten bei der Blasenentleerung führen. In solchen Fällen kommt es zu Blasenüberfüllung und infolge dessen zum unkontrollierten Harnlasen.
Einige Grundsätze der gesunden Ernährung:
|
||||
| Achten Sie auf Ihr Körpergewicht |
|
|
| Die Umgebung ist wichtig |
|
Ein einfacher Toilettenzugang ist zu einer der wichtigsten Faktoren, die ein gutes Wohlbefinden einer inkontinenten Person bedingen. Die Anpassung der Umgebung ist bei Betroffenen mit begrenzter Mobilität von besonderer Bedeutung. Schon das Wissen, dass die Toilette in der Nähe ist, gibt den Betroffenen Sicherheit und kann zur Verminderung der Inkontinenzepisode beitragen.
Was können Sie tun?
|
| Prophylaxe – Vorbeugen ist besser als heilen |
|
Entsprechende Hygiene (darunter die Verwendung von speziellen Pflegeprodukten) hat grundsätzliche Bedeutung in der Prophylaxe von Entzündung der Harnwege sowie Hautentzündungen, die zu wund gelegenen Stellen führen können. In der Regel hat man bei bettlägerigen Personen mit verminderter Infektionsimmunität zu tun. Zusätzlich hat deren Haut ständigen Kontakt mit reizenden Harnbestandteilen. Deswegen ist Hygiene an dieser Stelle von besonderer Bedeutung.
Denken Sie daran::
Mehr zum Thema Hygiene bei Inkontinenten finden Sie hier. |




