Auch Sie sind wichtig
Mit der Krankheit eines geliebten Menschen – des Kindes, der Eltern oder anderen Familienangehörigen ändern sich viele Aspekte des alltäglichen Lebens für alle Beteiligten. Als Reaktion auf die Notwendigkeit der individuellen Betreuung, beschließt die Familie sich der Herausforderung zu stellen. Dies erfordert große Mengen an Energie, geistige und körperliche Stärke und schließlich viel Geld.
Im Mittelpunkt steht der Patient, dessen Zustand sich oft im Laufe der Zeit verschlechtert. Manchmal muss man auch lange auf die Auswirkungen der Rehabilitation warten. Es ist offensichtlich, dass der Patient Schmerzen hat – sowohl körperliche als auch seelische. Oft kommen auch emotionale Probleme und Hilflosigkeit dazu. Man sollte jedoch im Auge behalten, dass diese Zustände nicht nur den Gepflegten beschäftigen, sondern auch Auswirkungen auf die Pfleger haben.
Die Krankheit von einem Familienmitglied wirkt sich zweifach auf die Betreuer aus:
- physisch – Betreuer stecken viel Arbeit und Mühe in die tägliche Pflege des Kranken;
- emotional – Angehörige erleben eine Reihe von verschiedenen Emotionen. Sie müssen nicht nur den Alltag, sondern auch die neue Pflegesituation bewältigen.
Um Kraft zu schöpfen und so engagiert und mit positiver Einstellung den Kranken zu pflegen, darf man sich selbst nicht vergessen. Als Pfleger sollte man unbedingt auf eigenen Körper achten und sich um eigene mentale Gesundheit kümmern. Ansonsten endet man in einer „Sackgasse‟, wo chronische Müdigkeit und Schwierigkeiten im Umgang mit Emotionen eine unerträgliche Last darstellen.
Wie Sie mit Emotionen umgehen können und wie Sie die positiven Aspekte der Patientenversorgung finden, erfahren Sie in dem Abschnitt Gesunde Emotionen. Informationen darüber, wie Sie die Organisation der Pflege erleichtern können, finden Sie hier.
Um die Herausforderungen der Pflege von Angehörigen gerecht zu werden, müssen Sie auch auf eingene körperliche Fitness achten. Hier finden Sie die passenden Übungen für Betreuer.




