- Die Art und Weise, wie man mit dem Patienten kommuniziert, hängt von seinem Zustand, Alter, usw. ab – man soll immer ein eigenes, individuelles Kommunikationsmodel ausarbeiten.
- Die Phantasie von kranken Personen ist leichter zu erregen als bei gesunden Menschen. Achten Sie besonders auf die Wortwahl – es ist sehr einfach vergebliche Hoffnungen zu wecken oder den Patienten zu verletzen.
- Jeder Patient hat seine Rechte. Eins davon ist das Recht auf Informationen über seinen Gesundheitszustand. Denken Sie daran, stets klar und verständlich zu sprechen. Verheimlichen Sie den Patienten keine Informationen, die seinen Gesundheitszustand betreffen. Im Zweifelsfall bitten Sie den Arzt um Hilfe.
- Erklären Sie dem Patienten, wie seine Behandlung oder seine Rehabilitation aussehen wird. Klären Sie ihn über mögliche Auswirkungen und Risiken. Wenn der Patient richtig motiviert ist, wird die Rehabilitation viel wirksamer.
- Versuchen Sie dem Patienten gegenüber stets positive Einstellung zu verbreiten, auch wenn er nicht das gleiche tut. Denken Sie jedoch daran, dass der Patient Angst, Unbehagen und Stress empfinden kann.
- Hören Sie dem Patienten zu und beobachten Sie seine Körpersprache. Durch den Dialog mit dem Gepflegten können Sie sein Wohlbefinden und seine Versorgung deutlich verbessern.
- Denken Sie daran, dass man auch non-verbal kommunizieren kann. Oft bedeutet eine Berührung, das Händeschütteln und streichen am Haar oder Wange mehr als viele Worte. Denken Sie daran, dass diese kleinen Geste das Leiden lindern und eine Kraftquelle für den Patienten sein können.
|